Vita

Hallo liebe Leut’,

ich heiße Beate, komme aus Witten und tummel mich in der Kleinkunstszene unserer Stadt. Viele Menschen haben einen Zweitnamen, ein Zweitauto, eine Zweitfrau oder –mann, damit kann ich nicht dienen, aber ich habe ein zweites Leben geschenkt bekommen. Die Liebe zu meinem Baby, dem Akkordeon, ist untrennbar damit verbunden.

Betreten Sie kurz den Zuschauerraum meines Lebens

beate-telgheder-02Zuerst habe ich den Klassiker gelebt, Schule, Lehre, Arbeit, Heirat, Kinder – Familie. Mit ca. 40 Lenzen sauste ein Sturm von Krankheit, Trennung und Loslassen durch mein Leben. Auch von meinem Augenlicht musste ich mich Stück für Stück trennen. In der Zeit reifte der Wunsch eine „Stimme“ zu haben und Spuren zu hinterlassen.

Über viele Umwege bin ich zur Bühne gekommen. In einer Theatergruppe wurde meine musikalische Kreativität wieder geweckt. In meinen Augen wurde es immer trüber, in meinem Leben immer heller. Das war der Start in mein zweites Leben, jedoch als solcher erst viel später erkannt.

Als Kind habe ich eine musikalische Grundausbildung erhalten und nach der Flöte das Spielen eines Akkordeons erlernt. Für einen Teenie war das dann aber uncool. Nach langer Pause habe ich das Akkordeon wieder neu entdeckt und bei den Jazzern Harmonie und Improvisation gelernt. Ich spielte Theater und mit den Tönen konnte ich nun auch spielen.

Ich bot meine Kunst an und probierte mich aus: Sommerfeste, Stadtfeste, Vernissagen. Experimente mit anderen Musikern habe ich neugierig ausprobiert. Mein Akkordeon wurde meine Stimme und ich bin der Dirigent. Die Freiheit auf der Tastatur löste die Grenzen meines eingeschränkten Seins auf. Da, wo Musik ist, ist ein Stück Himmel und da, wo Himmel ist, ist auch Gott. Meine Entdeckungen habe ich fast immer an Orten gemacht, wo Menschen mit Gott unterwegs waren.

_MG_9064So traf ich im Herbst 2011 Christine. Sie schreibt und hat die Worte, und ich spiele und habe die Töne. Wir hatten die gleiche Vision. Seit dem gibt es das „Duo Wort & Klang“.

Mein Motto lautet:

Ich habe Sehnsucht und gehe los.

Auf meinen Wegen, trotz weißem Stock, stoße ich manchmal mit Laternen oder anderen Formen zusammmen, aber ich biete ihnen das Du an. So werden Hindernisse im Leben zu freundlichen Wegweisern.

Beate Telgheder | Kontakt